Fluoreszein-Angiographie
Mehr Details und dynamische Aufnahmen mit dem konfokalen Laser
Konfokale Scanning Laser-Angiographie erweitert die konventionelle Fundusfotografie und ermöglicht die dynamische Darstellung der retinalen Gefäße. Das konfokale Prinzip lässt die detailgetreue Darstellung selbst kleinster retinaler Gefäße zu.

Die Verwendung der konfokalen Laser-Scanning Aufnahme hat für die Fluoreszein-Angiographie grundlegende Vorteile:
- Ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis durch gezielte Anregung des Farbstoffes Fluoreszein mit einem Laser wohl definierter Wellenlänge – Dadurch kann auch die Menge injiziierten Farbstoffes deutlich reduziert werden.
- Wesentlich schärfere und kontrastreichere Aufnahmen. Streulicht außerhalb der konfokalen Ebene wird durch die Verwendung einer konfokalen Aufnahmetechnik gezielt ausgeblendet.
- Die Abtastung der Netzhaut mit einem Laser hält die Lichtbelastung für den Patienten niedrig.
- Da ohne Blitz gearbeitet wird, ist die Bereitschaft der Patienten zu Folgeuntersuchungen viel größer.

Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung des konfokalen Prinzips im SPECTRALIS ist die hohe Aufnahmegeschwindigkeit. Dadurch werden dynamische Videoaufnahmen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung möglich. Neben der Darstellung der verschiedenen Phasen kann der Arzt so die Dynamik des Farbstoffs in den Gefäßen beobachten und Verengungen und teilweise Blockaden wahrnehmen, die in statischen Bildern nicht sichtbar sind.
Mit dem SPECTRALIS HRA und HRA+OCT ist zudem eine simultane Fluoreszein- und Indozyaningrün-Angiographie möglich. Diagnostische Informationen über den retinalen als auch den choroidalen Blutfluss können so effektiv kombiniert werden. Alternativ lässt sich im SPECTRALIS die FA mit einer simultanen Spektral-Domänen-OCT kombinieren, wobei die genaue Position des OCT Schnittbildes anzeigt wird.




