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Retinadicke

Der HRT bietet eine Messung der Netzhautdicke (Retinadicke) mit Angabe der absoluten Dicke in Millimetern. Im Gegensatz zum Ödemindex erkennt die Retinadickenmessung sowohl die Grenze zwischen Glaskörper und Netzhaut als auch das retinale Pigmentepithel (RPE).

HRT Retina - Dickenanalyse

Ein Lichtstrahl tastet die Retina ab; dabei werden zwei große Signalspitzen registriert. Die größte Signalspitze entspricht der inneren Grenzmembran (ILM), die zweitgrößte Spitze dem RPE. Der HRT berechnet die Differenz zwischen den beiden Spitzen und stellt diese millimetergenau dar.

HRT Retina - 3D-Dickengrafik

Jede Aufnahme des HRTs besteht aus 384 x 384 Pixeln; kombiniert ergeben sich so 147.456 Datenpunkte, die ein Sichtfeld von 15 Grad der Retina abdecken. Andere Technologien verwenden Schnittbildverfahren, die nur „Stichproben“ des Messbereichs liefern und die Werte zwischen den gescannten Schnitten interpolieren. Die Daten des HRT werden nicht interpoliert.

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