
HRT Rostock Kornea Modul
In vivo-Aufnahmen von Akanthamöben, Fusarien und aktivierten Keratozyten
Aufnahmen der Hornhaut – Schicht für Schicht
- Frühe klinische Beurteilung von Hornhautinfektionen
- Klinische Beurteilung des Nervenplexus bei diabetischer Neuropathie
- Einschätzung von Keratoplastiken & Immunreaktionen nach DSAEK
- Dystrophiediagnostik
- Endothelzellzählung
Die konfokale Mikroskopie mit dem HRT Rostock Kornea Modul bietet Ärzten detaillierten Einblick in die Strukturen und pathologischen Veränderungen der Hornhaut. Die Bedeutung der Differentialdiagnostik zur Beurteilung von Hornhauterkrankungen wurde durch das vermehrte Auftreten von Fusarien- und Akanthamöbeninfektionen in der letzten Zeit unterstrichen.

Das Kornea-Modul unterstützt nicht nur die Unterscheidung bakterieller, viraler und fungaler Infektionen sowie parasitärer Erkrankungen, sondern eignet sich auch zur bildlichen Darstellung von LASIK-Flaps und Filtrationsbläschen, zur Endothelzellzählung im Zuge der post-operativen Verlaufskontrolle sowie für viele andere Anwendungen.
Aufnahmen der Hornhaut – Schicht für Schicht
Die meisten anatomischen Schichten und Zelltypen wie Epithelzellen (Superfizial-, Intermediär- und Basalzellen), Nervenplexus, Stromaschichten mit Keratozyten, Descemet-Membran, Endothelzellen und Immunantwortzellen können problemlos dargestellt werden.

Frühe klinische Beurteilung von Hornhautinfektionen
Die konfokale Mikroskopie wird zunehmend für die erste klinische Beurteilung einer Akanthamöbenkeratitis eingesetzt, da durch das Warten auf das Ergebnis eines Hornhautabstrichs eine visuserhaltende Behandlung möglicherweise verzögert wird. Akanthamöben- und Fusarieninfektionen treten häufig als bakterielle oder virale Infektionen in Erscheinung.

Beurteilung von Keratoplastiken & Immunreaktionen nach DSAEK
Die Darstellung entzündlicher Zellaktivität kann bei der Beurteilung des Erfolgs von Keratoplastiken helfen oder mikroskopisch kleine Problembereiche sichtbar machen. Bei vielen Formen von Hornhauterkrankungen lässt sich die Immunreaktion durch die Beobachtung infiltrierender Zellreaktionen beurteilen.

Dystrophiediagnostik (Diagnose verschiedener Formen von Dystrophie)
Das HRT – Rostock Kornea Modul liefert Informationen über Infektionen und Dystrophien auf Zellebene. Im Gegensatz zu Aufnahmen mit er Spaltlampe werden mit der konfokalen Scanning-Laser-Technologie gleichmäßig ausgeleuchtete Bilder erzielt. Die Zellstrukturen werden detailliert sichtbar wie bei einem histologischen Schnitt (in vivo-Histologie). Jede Form von Dystrophie (wie z. B. Map-Dot-Fingerprint-, granuläre, gittrige oder Fuchs-Dystrophie) hat eigene charakteristische Merkmale, die mit der konfokalen Mikroskopie abgebildet werden können.
Bei der Fuchs-Dystrophie macht das HRT-Rostock Kornea Modul typische kugelförmige dunkle Bereiche sichtbar, die Ausstülpungen auf der Descemet-Membran (A-Pfeile), ungleichmäßig verteilten Guttae (B-Pfeil) und retrokornealen Pigmentkörnchen (C-Pfeile) entsprechen.

Endothelzellzählung
Das HRT-Rostock Kornea Modul bietet eine halb automatische Endothelzellzählungsfunktion. Auf dem Endothelzell-Bild wird ein entsprechender Bereich markiert. Nach einer von mehreren zulässigen Zählmethoden werden die Zellen markiert, woraufhin die Zelldichte automatisch berechnet wird.




