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Heidelberg Edge Perimeter - HEP

Das Heidelberg Edge Perimeter

Die Funktionsanalyse in der Glaukomdiagnostik erfährt seit dem Jahre 2009 eine Revolution. Das neue Heidelberg Edge Perimeter (HEP) überzeugt durch seine Multifunktionalität, seine reproduzierbaren Ergebnisse, seine platzsparende Größe sowie seine einfache Bedienung.

Mit dem Heidelberg Edge Perimeter benötigen Sie nur noch ein Gesichtsfeldgerät zur Glaukomfrüherkennung und Verlaufskontrolle, da es die Flickerperimetrie (FDF) und die weiß-auf-weiß Perimetrie (SAP) vereint.

Vorteile auf einen Blick

■ Kompakt und platzsparend
■ Schnell
■ Bedienungsfreundlich
■ Multilinguale Bedieneroberfläche
■ Tests in normalem Umgebungslicht
■ Automatische, integrierte Fixationskontrolle
■ Keine Korrektur erforderlich bis +/- 6 Dioptrien
■ Ergonomischer Patientenantworttaster
■ Vielseitig durch zwei Perimetriearten: FDF und SAP
■ Hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse
■ Direkter Vergleich früherer Befunde durch Legacy Scale
■ Ideale Netzwerklösung durch gemeinsame Datenbank (HEYEX) aller HE Systeme
■ Große, internationale, altersbezogene Normaldatenbank

Glaukomfrüherkennung

Durch den neuartigen Stimulus des HEP, den sog. „Flicker-Defined Form-” (FDF) oder Contour-Illusion Stimulus, wird selektiv der magnozelluläre Pfad des visuellen Systems überprüft. Das mangnozelluläre System ist genau der wunde Punkt, der bei einem Glaukomschaden als erstes zugrunde geht. Das HEP ist aus diesem Grund in der Lage, glaukomatöse Gesichtsfelddefekte frühzeitig nachzuweisen.

Der „Edge“ Stimulus – Flicker-Defined Form

Vor einem Hintergrund aus in schneller Abfolge flimmernden schwarzen und weißen Punkten, wird ein Stimulus als kreisförmige Fläche präsentiert, in der die Punkte in Gegenphase zum Hintergrund flimmern. Bei funktionsfähigem visuellen System nimmt der Patient die Illusion eines grauen Rings entlang der Grenze des Stimulus (Edge) wahr.

Zahlreiche Untersuchungen mit dem HEP bestätigen die hohe Sensitivität des neuen Verfahrens, die durch eine hohe Reproduzierbarkeit der Testergebnisse erzielt wird.

Heidelberg Edge Perimeter (HEP) - Flicker-Defined-Form

Phase 1                             Phase 2                       “Edge Illusion”

Schwellenwertstrategie

Das HEP verfügt über eine eigene, neuartige Schwellenwertstrategie, den sog. Adaptive Staircase Thresholding Algorithm (ASTA). ASTA Standard wurde von Prof. Flanagan (Universität Waterloo und Universität Toronto, Kanada) entwickelt, um speziell im Zusammenspiel mit dem neuen Flickerstimulus FDF zuverlässig und reproduzierbar Gesichtsfelddefekte frühzeitig nachzuweisen. Tests werden bei normalem Umgebungslicht durchgeführt und benötigen für die Basisuntersuchung etwa vier Minuten für ein gesundes Auge. Nachfolgeuntersuchungen bauen auf den initialen Gesichtsfeldern des Patienten auf, die vom Untersucher selektiv gewählt werden können. Durch die automatische Basiswertermittlung sind die Untersuchungszeiten der Folgeuntersuchungen zur Verlaufskontrolle mit dem sog. Follow-up ASTA (fASTA) erheblich reduziert. Das fASTA benötigt pro Auge lediglich noch 2:30 min. bei gleichbleibend hoher Qualität der Untersuchungsergebnisse.

Weiterhin verfügt das HEP über eine schnelle Schwellenwertstrategie, die ASTA Fast. Hierbei handelt es sich um zügige Alternative, ein Gesichtsfeld zu analysieren. Die ASTA Standard Strategie mit dazugehörigem Follow-up ist im Vergleich zu ASTA Fast jedoch immer die präzisere Methode.

Die Standard Automatische Perimetrie

Neben der Flickerperimetrie bietet das HEP ebenfalls die Möglichkeit der weiß-auf-weiß Perimetrie (SAP) und erlaubt so eine lückenlose Betreuung eines Patienten von der Diagnose bis zur Verlaufskontrolle eines Glaukoms. Über die sogenannte Legacy Scale kann ein direkter Bezug der Ergebnisse des HEP zu den Auswertungen herkömmlicher Perimeter hergestellt werden.

Die weiß-auf-weiß Perimetrie ist zur Diagnose und Verlaufskontrolle neurologischer Gesichtsfelddefekte zu empfehlen, sowie bei moderatem und fortgeschrittenem Glaukom oder anderen Erkrankungen, die im Verlauf zu größeren und tiefen Gesichtsfelddefekten führen.

Standardtests

Zur Überprüfung des zentralen Gesichtsfelds bietet das HEP dem Anwender folgende Testraster.

Neben den diversen Standardtests und schnellen Schwellenwerttests, kann die Überprüfung des Gesichtsfeldes bis 60° durchgeführt und die Befunde kombiniert dargestellt werden.

Heidelberg Edge Perimeter (HEP) - FDF-Test

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Diverse Spezialtests erweitern das Spektrum der Möglichkeiten und bieten dem Anwender Tests zur Kontrastempfindlichkeit, neurologische Tests, sowie logMar Visual Acuity Tests.

Heidelberg Edge Perimeter (HEP) - SAP-Test

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Spezialtests

Heidelberg Edge Perimeter (HEP) - Spezial-Test

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Verlaufskontrolle
Selbstverständlich bietet das HEP dem Anwender die Möglichkeit, diverse Gesichtsfelder eines Patienten gleichzeitig darzustellen, um Lernerfolge des Patienten bzw. Verschlechterungen des Gesichtsfelds schnell und eindeutig zu identifizieren. In der Trendanalyse wird neben der Übersichtsdarstellung der Gesichtsfelder ebenfalls der Verlauf der Globalindizes MD und PSD graphisch dargestellt.

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