Heidelberg Edge Perimeter

Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Kompakt und platzsparend
- Schnell
- Bedienungsfreundlich
- Multilinguale Bedieneroberfläche
- Tests in normalem Umgebungslicht
- Automatische, integrierte Fixationskontrolle
- Keine Korrektur erforderlich bis +/- 6 Dioptrien
- Ergonomischer Patientenantworttaster
- Vielseitig durch zwei Perimetriearten: FDF und SAP
- Hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse
- Direkter Vergleich früherer Befunde durch Legacy Scale
- Ideale Netzwerklösung durch gemeinsame Datenbank (HEYEX) aller HE Systeme
- Große, internationale, altersbezogene Normaldatenbank
Das Heidelberg Edge Perimeter (HEP) bietet zwei innovative Gesichtsfelduntersuchungen.
Es ermöglicht nicht nur die Weiß-auf-Weiß Perimetrie (SAP), sondern auch eine Frühdiagnostik mithilfe der neuen Flicker-Defined-Form (FDF) Perimetrie1,2.
Das Beste aus zwei Perimetriewelten in einem Gerät.
Konnektivität
Die Patientendatenbank, HEYEX, ermöglicht die Speicherung und flexible Verarbeitung von Aufnahmen aller diagnostischer Geräte von Heidelberg Engineering, d.h. SPECTRALIS, HRT und HEP. Über ein Netzwerk und Viewer-Stationen können die Aufnahmen von verschiedenen Arbeitsplätzen innerhalb und außerhalb der Praxis oder Klinik beurteilt und befundet werden.
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Fig. 1: Konnektivität |
Stadien-gerechte Perimetrie
Sie möchten erfahren inwieweit Ihre Glaukompatienten weiterhin aktiv am Leben teilnehmen können? Inwieweit Beeinträchtigungen des Gesichtsfelds eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr bedingen, ob Ihre Patienten problemlos lesen oder weiterhin Treppen steigen können?
Die Gesichtsfelduntersuchung ist ein zentraler Bestandteil der Glaukomdiagnostik3 und derzeit die einzige Untersuchung, die eine Aussage über die Lebensqualität der Patienten ermöglicht.
HEP bietet die beste Untersuchungsmethode für jedes Krankheitsstadium!
Flicker-Defined-Form Perimetrie
Der FDF-Stimulus oder Contour-Illusion Stimulus ist besonders empfindlich in der Frühdiagnostik erster Gesichtsfeldausfälle. Vor einem Hintergrund aus in schneller Abfolge flimmernden schwarzen und weißen Punkten, wird ein 5°-großer Stimulus als kreisförmige Fläche präsentiert, in der die Punkte in Gegenphase zum Hintergrund flimmern. Bei funktionsfähigem visuellen System nimmt der Patient die Illusion eines grauen Rings entlang der Grenze des Stimulus (Edge) wahr(4). Nachgewiesen wurde bereits eine hervorragende Korrelation der HEP-Befunde mit strukturellen Schäden detektiert durch HRT und SPECTRALIS® OCT5,6.

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Phase 1 |
Phase 2 |
“Edge Illusion” |
Fig. 2: Flicker-Defined-Form (FDF) Perimetrie
Automatische Statische Perimetrie
Die Automatische Statische Perimetrie (SAP) oder Weiß-auf-Weiß Perimetrie ist bestens geeignet für Patienten, die bereits nachweislich ein moderates bis fortgeschrittenes Glaukom aufweisen. Obwohl das HEP ein Monitor-basierendes System ist, sind die Untersuchungsergebnisse identisch mit denen der Projektionsperimeter 7,8. Eine SAP III-Untersuchung mit dem HEP ist im Bereich zwischen 40 dB und 16 dB vergleichbar mit anderen Perimetern, bedient sich jedoch ab 15 dB einer einzigartigen Methode und vergrößert linear den Stimulus. Die gesamte dynamische Breite wird durch Anwendung der Goldmannäquivalenz9 ausgeschöpft, ohne die Stimulushelligkeit zu verändern. Ergebnisse im niedrigsensitiven Bereich sind dadurch besser reproduzierbar als bei Projektionsperimetern7.
Fig. 3: Automatisch Statische Perimetrie (Zum vergrößern klicken)
Standarduntersuchungen
Das HEP ist ein Monitor-basierendes System zur Evaluierung des zentralen Gesichtsfelds. Es bietet ein großes Spektrum an Standarduntersuchungen, die den zentralen 10°-, 24°- und 30°-Bereich untersuchen. Zusätzlich verfügt es über einen peripheren 60°-Gesichtsfeldtest (horizontal 120°, 100 Prüfpunkte).
Fig. 4: Standard Tests (Zum vergrößern klicken)
Schwellenwertstrategien
Das Heidelberg Edge Perimeter verwendet drei verschiedene Schwellenwertstrategien, die auf dem Adaptive Staircase Thresholding Algorithm (ASTA) basieren und ein großes Anwendungsspektrum bieten.
Der ASTA Standard wird für alle neuen Patienten empfohlen, um eine zufriedenstellende Basisuntersuchung für nachfolgende Verlaufskontrollen zu gewährleisten. ASTA Standard verwendet eine 4-2-2 Eingabelungsstrategie, die Nachbarschaftsbeziehungen zu Hilfe nimmt und dadurch eine schnelle Beendigung des Testverfahrens erzielt.
Einzigartig:
Der ASTA Follow-Up ist eine einzigartige Strategie, um die Testzeit bei Folgeuntersuchungen nachweislich zu verkürzen. Diese Strategie verwendet Ausgangswerte einer definierten Basisuntersuchung und geht somit individuell auf den Patienten ein. Einzelne Gesichtsfelder oder ein Mittelwert aus mehreren Basisuntersuchungen werden als Ausgangspunkt verwendet. Die Testzeit wird auf 3 Minuten verkürzt bei gleichbleibend hoher Sensitivität.
Der ASTA Fast ist bei Patienten zu empfehlen, deren Gesichtsfeld sich voraussichtlich innerhalb normaler Grenzen befindet oder bei Patienten, die zuvor ungewöhnliche, durch Müdigkeit bedingte Effekte aufwiesen. Es werden alterskorrelierte Normwerte verwendet, um jeden Ort im Gesichtsfeld zu definieren.
Weiterhin steht Ihnen mit dem HEP eine schwellennah-überschwellige Strategie, das Screening, zur Verfügung. Der Screeningtest verbindet die Notwendigkeit eines schnellen Gesichtsfeldtests, mit der Forderung nach zuverlässigen Ergebnissen, die einen hohen diagnostischen Aussagewert aufweisen.
Fig. 5: Befundausdrucke (Zum vergrößern klicken)
Funktionelle Veränderungsanalyse
Struktur und Funktion
Die gemeinsame Software Plattform aller Heidelberg Engineering Geräte, der Heidelberg Eye Explorer HEYEX, ermöglicht eine vereinfachte und sofortige gemeinsame Darstellung struktureller und funktioneller Untersuchungsergebnisse. Jetzt können Sie die Analyse des Sehnervenkopfes oder der retinalen Nervenfaserschicht (HRT oder SPECTRALIS OCT ) der funktionellen Analyse des Gesichtsfelds (HEP) gegenüberstellen. Diese neuartige Kombination erleichtert Ihnen die umfassende klinische Diagnose, erspart Ihnen Zeit und unterstützt Sie im Gespräch mit Ihren Patienten.
- Alle wichtigen Information auf einen Blick
- Automatisch kombiniert im HEYEX
- Besseres Zeit- und Patientenmanagement
- Erleichtert die Patientenaufklärung
1 Rogers-Ramachandran D. et al.; Vision Research 1998;38:71-77.
2 Flanagan JG. et al.; Perimetry Update 1994/1995; 405-409.
3 Terminology and Guidelines for Glaucoma. 3rd Edition (2008). European Glaucoma Society.
4 Quaid P. et al.; Vision Research 2005;45:1075-1084.
5 Butty Z. et al.; ARVO 2011; Program/Poster: 4145/A598.
6 Ho Y.-H. et al.; ARVO 2011; Program/Poster: 5076/A56.
7 Goren D. et al.; ARVO 2010; Program/Poster: 4335.
8 Ferreras A. et al.; ARVO 2011; Program/Poster: 5524/A325.
9 Anderson D.R. and Patella V.M.; Automated Static Perimetry. 2nd Edition (1999). Mosby. pp 26-27.











